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Schadensersatz für VW-Aktionäre?
  Kategorie: Bankrecht, vom 26.10.2015

  Klar ist, dass Volkswagen bei den Abgaswerten seit dem Jahr 2008 "geschummelt" hat. Es ist jedoch noch nicht ganz sicher, ob Anleger deswegen ihre Kursverkuste von Volkswagen ersetzt verlangen können. Dies hängt unter anderem davon ab, ob Volkswagen die Öffentlichkeit zu spät über den Vorgang unterrichetet hat, was gegenwärtig von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ermittelt wird. Sollte sich die Vermutung bestätigen, stehen Anlegern, die am 20. September 2015 VW-Aktien, VW-Anleihen oder Derivate auf VW-Aktien (z.B. Zertifikate, Optionen) besaßen und diese nach einem noch nicht feststehenden Zeitpunkt erworben haben, aller Voraussicht nach Schadensersatzansprüche zu. Als Zeitpunkte kommen derzeit der Beginn der Abgas-Manipulation im Jahr 2008 oder die Anzeige überhöhter Abgaswerte durch die Amerikanische Umweltbehörde EPA im Mai 2014 oder schließlich das Eingeständnis von Volkswagen gegenüber der EPA am 3. September 2015, eine Manipulationssoftware eingebaut zu haben, in Betracht. Entscheidend dürfte auch sein, wann der Vorstand von Volkswagen Kenntnis von der Manipulation gehabt hat bwz. hätte haben müssen.

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